Spanischer Weißwein – Albariño, Verdejo und Weine vom Mittelmeer
Spanischer Weißwein reicht vom kühlen Atlantik Galiciens bis an die Mittelmeerküste. Albariño aus den Rías Baixas ist frisch und zitrusbetont, Verdejo aus Rueda kräuterig und lebendig. Hier finden Sie unsere Auswahl, mit Angaben zu Rebsorte, Herkunft und passender Küche.
Albariño wächst in den Rías Baixas im Südwesten Galiciens, nahe der Atlantikküste. Die Weine duften nach Zitrus, Pfirsich und Aprikose und haben eine klare, frische Säure. Klassisch ist er zu Muscheln, Pulpo und gegrilltem Fisch.
Verdejo ist die Rebsorte von Rueda in Kastilien und León. Typisch sind Noten von Kräutern, Fenchel und grünem Apfel mit einem leicht bitteren Abgang. Er passt zu Salaten, Gemüse und hellem Fleisch.
In Katalonien werden Macabeo, Xarel·lo und Parellada nicht nur für Cava verwendet, sondern auch als Stillwein ausgebaut: leicht, frisch und gut zu Reisgerichten und Meeresfrüchten.
Mehr über Rebsorten und Regionen lesen Sie in unserem Artikel Spanischer Weißwein. Eine passende Begleitung zum Wein ist unsere Paella mit Meeresfrüchten. Zurück zu allen Farben: Spanischer Wein.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Albariño und Verdejo?
Albariño stammt aus den Rías Baixas in Galicien und ist vom Atlantik geprägt: Zitrus, Steinobst und eine klare Säure. Verdejo kommt aus Rueda im Landesinneren und zeigt eher Kräuter, Fenchel und grünen Apfel mit einem leicht bitteren Abgang. Beide werden meist jung und ohne Holz getrunken.
Bei welcher Temperatur serviert man spanischen Weißwein?
Junge, frische Weißweine wie Albariño oder Verdejo bei 8 bis 10 °C. Weißweine mit Fassausbau dürfen etwas wärmer sein, bei 10 bis 12 °C. Zu kalt serviert verliert der Wein an Aroma.
Welcher spanische Weißwein passt zu Fisch und Meeresfrüchten?
Albariño ist der Klassiker zu Muscheln, Garnelen und Pulpo. Verdejo passt zu gegrilltem Fisch und Gemüse, ein leichter katalanischer Weißwein zu Paella und anderen Reisgerichten.
Wie lange kann man spanischen Weißwein lagern?
Die meisten Albariños und Verdejos werden jung getrunken, in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Lese, wenn ihre Frucht am lebendigsten ist. Weine mit Fass- oder Hefelagerausbau können länger reifen. Liegend, kühl und dunkel lagern.