Seit 1962 in den Bergen von Calatayud
Bodegas San Alejandro ist eine Genossenschaft in Miedes de Aragón, gegründet 1962. 185 Winzer bewirtschaften hier Reben bis auf 1.060 Meter Höhe, viele davon alte Garnacha-Stöcke.
Die Genossenschaft. 1962 entstand in Miedes de Aragón, einem Dorf im Hügelland von Calatayud, die Genossenschaft San Alejandro; „Desde 1962“ steht bis heute auf dem Etikett. Heute gehören ihr 185 Winzer an. Laut Bodega gehen rund 85 % der Weine in den Export, in 40 Länder.
Die Weinberge. Zusammen bewirtschaften die Winzer 1.030 Hektar in rund 1.500 Parzellen, die höchsten auf 1.060 Metern. Die Böden wechseln von hellem Kalk in der Ebene über roten Ton in den Bergen bis zu Schiefer an den Hängen. Garnacha ist hier die Hauptsorte, daneben stehen Tempranillo, Syrah, Garnacha Blanca und Viura.
Das Klima. Die Bodega nennt ihre Heimat „eine extreme Erde voller Gegensätze“. Als ihre Besonderheiten nennt sie die große Höhe, die starken Temperaturunterschiede, die alten Reben, kleine Erträge und späte Lesen. Die Stöcke wachsen in traditioneller Buschform, ohne Drahtrahmen.
Im Keller. Für den Viñas Viejas wird die Garnacha entrappt, aber nicht gequetscht, und bleibt einen Monat auf den Schalen, mit behutsamem Umpumpen und Unterstoßen. Danach reift der Wein zwölf Monate in französischen Fudern und 50-Hektoliter-Bottichen. Die große Form soll Balance und Aromen der Garnacha erhalten.
Der Name. Baltasar Gracián, Jesuit und Schriftsteller, wurde 1601 in Belmonte ganz in der Nähe von Calatayud geboren. Sein erstes Buch, „El Héroe“ von 1637, steht auf dem Etikett. Baltasar Gracián ist die Hauptlinie der Bodega.
„Eine extreme Erde voller Gegensätze, mit ungewissen Landschaften, die man zu hören und zu verstehen wissen muss.“
Bodegas San Alejandro über ihre Weinberge, aus dem Spanischen übersetzt